An der Küste

Anlagenportrait: „An der Küste“ in der Spurweite 0e

Unsere Anlage in der Spurweite 0e im Maßstab 1:43,5 trägt den Namen „An der Küste“, welcher auch sofort auf das Thema schließen lässt. Mit dem Bau der ersten Anlagenteile begannen wir bereits vor mehreren Jahren.

Der erste Schritt hierzu war der Bau der Holzkonstruktion für die einzelnen Anlagenkästen. Diese haben mit der im Volksmund bekannten „Platte“ jedoch absolut nichts zu tun. Die Kästen entstanden in der so genannten „offenen Rahmenbauweise“. Hierbei wurden in die Holzkästen bereits Konturen für den späteren Landschaftsbau mit ausgeschnitten, um Erhöhungen oder Vertiefungen entstehen zu lassen. Nach dem Verlegen der Trassenbretter für die Gleise (insgsamt cirka 35 Meter Flexgleise und 20 Weichen der Firma Peco) wurde dann mit Drahtgitter eine Landschaftskontur geformt, welche schließlich mit Haftputz weiter ausgestaltet wurde. So entstanden Hügel, Bäche, Straßen und Gräben. Insgesamt wurden so 30 Anleigenteile mit einer Länge von 100 cm und einer Breite von 53 cm geschaffen. In einer U-Form aufgebaut ergibt sich somit eine Anlagenlänge von 19 Metern.

 

Nach einer farblichen Behandlung wurden dann Grasflächen gesät, Bäume gepflanzt und Häuser gebaut. Im Fall der neuen Modellbahnanlage kann das Bauen von Häusern sogar wörtlich genommen werden. Da es in Spurweite 0e nur sehr wenig Zubehör im Handel zu kaufen gibt, entstanden fast alle Gebäude und Bäume im Selbstbau. Mit viel Liebe zum Detail erschufen wir so für den Norden Deutschlands typische Häuser mit Reet-Dächern oder auch einen Leuchtturm. Den Mittelpunkt der Anlage „An der Küste“ bildet ein kleiner Hafen, in dem Fischkutter für den nächsten Fang vorbereitet werden und kleine Frachtschiffe auf ihre Beladung warten. Das Löschen der Schiffsladungen übernimmt ein Verladekran, welcher im Eigenbau entstand und digital gesteuert wird. Umgeben ist der Hafen von einem großen Damm, der lediglich durch eine Schleuse unterbrochen wird, durch welche die Schiffe in die Nordsee gelangen. Der Damm selbst wird von unzähligen Schafen besiedelt, welche ihren Hüter recht auf Trab halten. Natürlich besitzt der Hafen auch einen Gleisanschluss, damit alle Güter und Fische rasch hinter die Deiche ins Landesinnere gebracht werden können. Dies erledigen kleine Diesel- und Dampflokomotiven, die mit ihren Zügen durch eine harmonische norddeutsche Landschaft rollen. Endpunkt der Schmalspurbahn ist ein kleiner Bahnhof, an dem auch ein Gleis in Regelspur angschlossen ist.

An jeder Ecke gibt es dabei etwas zu entdecken. Sei es der Fuchs auf Streife durch den Wald, ein Vater der gerade seine Garteneisenbahn ausprobiert oder liebevoll gestaltete Gemüsebeete; der Einfallsreichtum unserer Vereinsmitglieder kannte kaum Grenzen. Eine sehr hochwertige Hintergrundkulisse verleiht der ganzen Anlage schließlich noch einen harmonischen Abschluss.

Die Fahrzeuge auf der Anlage werden digital mit dem „Multi-Maus“ System der Firma Roco gesteuert. Ebenso werden einige Weichen digital angesteuert, der Großteil wird aber noch über Ein herkömmliches Stellpult bedient. Lokomotiven und Waggons stammen größenteils aus dem Sortiment der „Magic Train“ Serie der Firma Fleischmann, welche alle farblich behandelt und zum Teil auch leicht verändert wurden.

 

 

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